C-Peptid (connecting peptide)
Indikation
Diagnostik des Insulinoms und der Insulin-induzierten Hypoglycaemia factitia
Referenzbereich
320 - 780 pmol/l
Probenmaterial
0.5 ml Heparin-Plasma (Röhrchen mit Stopfen grün), oder
0.5 ml Serum (Röhrchen mit Stopfen rot)

Sofort tieffrieren, Probe muss gefroren im IKCH eintreffen.

Frequenz
täglich
Methode
Chemilumineszenz enzymimmunometrischer Assay
Kosten
Tarif
Taxpunkte
Preis in CHF
LC Nummer
  1244.00 37 37.00 650
Bemerkungen
Werte über 780 pmol/l sind vereinbar mit Insulinresistenz (nicht-insulinpflichtiger Diabetes mellitus), solche unter 320 pmol/l mit einem Insulin-Sekretionsdefizit (insulinpflichtiger Diabetes).
Bei C-Peptid-Werten im Normbereich ist die Beurteilung bezüglich Insulinresistenz bzw.
-mangel vom gleichzeitig gemessenen Blutzucker abhängig:
C-Peptid/BZ >125 pmol/mmol: Hinweis auf Insulinresistenz
C-Peptid/BZ  < 65 pmol/mmol: Hinweis auf endokrinen Insulin-Sekretionsmangel.

Blutentnahme C-Peptid bei Diabetikern unter Insulin:
Die C-Peptid-Entnahme sollte nüchtern, morgens vor der Insulingabe erfolgen. Bei mit erfahrungsgemäss niedrigen Morgen-Blutzuckerwerten soll die Abenddosis so reduziert werden, dass der Nüchternblutzucker über 7 mmol/l beträgt (sonst C-Peptid-Suppression).