|
b-2-Microglobulin
(Serum und Urin) |
|
|
|
Indikation |
- Verlaufs- und
Therapiebeurteilung lymphoider Neoplasien
- Beurteilung der Progression einer HIV-Infektion
- Diagnostik und Verlaufsbeurteilung tubulo-interstitieller
Nierenschäden |
|
Referenzbereich |
|
Plasma/Serum |
< 2.4
mg/l |
|
Urin |
< 150
µg/24 h |
|
|
Probenmaterial |
0.5 ml
Heparin-Plasma (Röhrchen mit Stopfen grün), oder
0.5 ml Serum (Röhrchen mit Stopfen rot)
10 ml Urin aus 24 h-Urinsammlung, ohne Zusatz |
|
Frequenz |
täglich |
|
Methode |
Chemilumineszenz-Immunoassay |
|
Kosten |
Tarif |
Taxpunkte |
Preis in CHF |
LC Nummer |
|
|
8120.00*
*Anonym: 9800.20 |
45 |
40.50 |
347 |
Bemerkungen |
- Bedeutung
auch in der Nieren- und AIDS-Diagnostik
- Bei der Bewertung Nierenfunktion beachten (Creatinin)
Erhöhte Werte treten auf bei malignen Lymphomen, multiplem
Myelom, akuten, nicht-lymphatischen Leukämien, AIDS,
Niereninsuffizienz. Die Werte von
b-2-Microglobulin im Serum
und Urin liefern nur verwertbare Aussagen, wenn klinisch fest
umrissene Fragestellungen bestehen. Es sollte zuvor abgeklärt
werden, ob keine weiteren Erkrankungen vorliegen wie z.B. eine lymphoproliferative Erkrankung bei der Abschätzung der
Nierenfunktion bzw. eine Niereninsuffizienz bei der Therapie
einer lymphoproliferativen Erkrankung. Bei konstanten
Serumwerten spricht ein akuter Anstieg der Ausscheidung für eine
tubuläre Schädigung. Zur Abschätzung tubulärer Störungen eignet
sich allerdings
a-1-Microglobulin im Urin besser als
b-2-Microglobulin, da es bei saurem pH stabil und bei
lymphoproliferativen Erkrankungen nicht erhöht ist. |
| |
|